Das Künstlerlabor „Kurs auf Kino“ erzählt den jungen Jugra-Einwohnern über die Filmkunst
09.03.2020, 15:45

Das Künstlerlabor „Kurs auf Kino“ begann seine Arbeit am 5. März.

Die Absolventinnen der Werkstatt für Schauspieler und Regisseure von Sergey Solowjow die Regisseurinnen Marina Poddubnaja Und Jana Skopina werden den jungen Jugra-Einwohnern drei Tage lang über das Schaffen der Filme erzählen und gemeinsam mit Kindern Streifen erstellen.

Um mehr über die Filmkunst zu erfahren, haben sich Jugendliche aus Surgut, Khanty-Mansijsk und Megion im Hause des lokalen Sendeunternehmens „Jugra“ getroffen.

Am ersten Arbeitstag werden die Schüler unterrichtet was die Regikunst ist, wie das Drehbuch erstellt wird, wer die Künstler sind und wie man entscheidet, einen Film zu drehen. Der zweite Tag ist dem Prozess des Filmschaffens, der Kameraführung, der Schauspielerei und der Ton-Regie gewidmet. Der dritte Tag - Schnitt, Zusammenstellen eines Films, Produzieren und Präsentieren kreativer Autorenwerke.

Das Hauptthema - Film als Kunst der Zauberei und der Illusion. So verstand Marie-Georges-Jean Méliès der französische Regisseur und Zirkuskünstler, einer der Gründer der Weltfilmindustrie, der Erfinder der ersten Filmtricke die wichtige Rolle des Filmwesens. Das Thema ist auch deshalb relevant, weil am 20. Januar der 100. Geburtstag des großen italienischen Regisseurs, der die Weltfilmindustrie verändert hat, des Gründers des bedeutenden Zirkus Federico Fellini sich jährte.

Heute werden wir eine Präsentation zeigen und Ihnen erzählen, womit die Filmindustrie begann “, teilte Marina Poddubnaja mit. - Unser Ziel ist es, bei Kindern ein Interesse an die Filmkunst zu wecken. Wir werden erklären, wie das Licht eingestellt wird, wie die Schauspieler im Film arbeiten, weil es sich von der Theaterkunst unterscheidet. Wir werden erzählen, wie Ton erzeugt wird, da jeder Gegenstand einen Ton geben kann. Kinder erfahren davon, wie ein Bild eingestellt wird, warum es nahe, allgemeine und mittlere Aufnahmen gibt und für welche Zwecke sie im Film verwendet werden. Wir schlagen den Kindern auch vor, Tricks zu entwickeln, die durch Filmkunst gemacht werden können - verschwinden, durch Wände gehen, schweben - alles, was in der realen Welt unmöglich, aber im Film möglich ist“.

Damit die Kinder in die Atmosphäre des alten Fellini-Zirkus eintauchen können, präsentiert die Laborwerkstatt theatralische, thematische Zirkuskostüme, Masken, die die Weltepoche ausdrucksvoll vermitteln.

Für Kinder werden Auszüge aus den Filmen "Großfisch" von Tim Burton, "La Strada-Das Lied der Straße" und "8 1/2" von Federico Fellini, "Das Kabinett des Doktor Parnassus" von Terry Gilliam gezeigt.

Am 8. März findet im Rahmen des Filmlabors die Abschlussvorführung der Kinderwerke statt. „Ich möchte, dass die Schüler, die schon wissen, wie ein Film entsteht, danach fiebern werden, dass sie schöpferisches Potential und Fähigkeiten in sich entdecken und realisieren können. Die Kinder werden in der Lage sein, selbstständig ihr eigenes Filmprodukt zu kreieren. Schritt für Schritt können sie sich der Welt der Filmkunst nähern, sich selbst bewerten und verstehen, in welcher Richtung sie sich weiterentwickeln wollen “, sagte Regisseurin Jana Skopina.

Es ist zu erwähnen, dass das Künstlerlabor „Kurs auf Kino“ in Kooperation mit der regionalen gemeinnützigen Stiftung der lokalen Gemeinschaften „WIR SIND ZUSAMMEN“ veranstaltet wird.