Echo der Internationalen Festspiele der Filmdebüts „Der Geist des Feuers“ erreicht Moskau
05.03.2020, 12:35
Echo der Internationalen Festspiele der Filmdebüts „Der Geist des Feuers“ erreicht Moskau

Echo der XVIII. Internationalen Festspiele der Filmdebüts „Der Geist des Feuers“ wird die Kinos von „Moskino“ von 10. Bis 15. März erreichen.

Es ist zu erwähnen, dass die besten Streifen von den jungen Regisseuren aus Russland und mehr als 25 Ländern auf den 18. Internationalen Festspielen der Filmdebüts „Der Geist des Feuers“ vorgestellt werden. Die Festspiele beginnen am 5. März in der Stadt Khanty-Mansijsk. Das Thema der Festspiele in diesem Jahr ist „Immer lebe…“

Das Programm der Festspiele in Moskau wird in zwei Teile unterteilt: ausdrucksvolle Debüts und neue Namen. Es werden Retrospektiven wenig bekannter Regisseure in Russland präsentiert: vom brasilianischen Klassiker des Avantgarde-Horrors Ivan Cardoso und der Meister der poetischen Filme Antonio Reischa und Margarida Cordeiro. Zum Postskriptum des Programms wird die gemeinsame Arbeit von Rita Azevedo Gomez, Pierre Leon und Jean-Louis Schaefer „Tanz des Todes, Skelette und andere Fantasien“ sein.

Den ausführlichen Plan der Vorführungen finden Sie auf der Webseite von „Moskino“ unter: mos-kino.ru.

Der Ausgangspunkt des internationalen Wettbewerbsprogramms der Festspiele ist das Jahr 1899. Zu Beginn des Jahrhunderts entsteht das "20. Jahrhundert" von Matthew Rankin. Der kanadische Debütant stellt in Scherzform die ehrgeizigsten Fragen: Wie kann man die Identität seines Landes enträtseln? Kann Enttäuschung wirklich als Übergang ins neue Jahrhundert dienen?

Die Querschnittfabel des Wettbewerbs ist die Besinnung des 20. Jahrhunderts; sie führt uns zum Selbstbewusstsein in der modernen Welt in all ihrer Vielfalt. Romantik und Ausmaß sind für "Die lange Nacht" von Eloy Enciso über das Franco-Regime in Spanien charakteristisch: der Film basiert auf Werken galizischer Schriftsteller. Die Rede vom heutigen Tag wäre ohne Rückblick auf Vergangenheit nicht möglich, egal wie peinlich sie auch sein mag. Dies versteht Nicolas Rincon Gille, dessen „Tal der Seelen“ in den blutigen Turbulenzen Kolumbiens verwurzelt ist. Als Dokumentalist von Berufung spricht er über die jüngsten Ereignisse im Genre des magischen Realismus.

Gemeinsam mit „20.Century“ vergibt das Debüt der berühmten Schauspielerin Jeanne Balibar „Wunder in Montfermey“ dem Programm die Rahmen einer exzentrischen Komödie. Komödie ist ein seltenes Genre für die Autorenfilme und sie erfordert die Liebe zur Arbeit mit Schauspielern.

Je näher die Gegenwart ist, desto mehr Aufmerksamkeit schenken die Regisseure ihrer inneren Welt, sie werden selbst zu Darstellern, sie verwischen die Grenzen zwischen dem Spiel- und Dokumentarfilm, Performance und Inszenierung. Dies sind die „Zumiriki“ von Oscar Alegria und die „Metamorphose von Vögeln“ von Catarina Vasconcelos.

Schließlich, „Die Vogelinsel“ von Sergio da Costa und Maya Kosa ein postdokumentarisches Gedicht, in dem sich die schöpferische Unrast und Konflikte des ganzen Wettbewerbs zusammentreffen. Die Regisseure haben eine phänomenale Form gefunden, um die Welt in all ihrer Zerbrechlichkeit, Schönheit und Inkonsistenz zu widerspiegeln. Das Bild des Festivals stellt eine verwirrte Person im Hintergrund der historischen, kulturellen Familien-und Naturlandschaft dar. Und die Arbeit, die für das Wichtigste erforderlich ist, besteht darin, eine humane Reise mit den „himmlischen Engeln“ zu bewahren, wie Christian sie nennt.